Schattenspiel

Wayang Kulit



Die wichtigsten Personen

D ie Pandawa, Söhne des Pandu, herrschen in Amarta: Yudhisthira, Bhima, Arjuna, Nakula und Sadewa. Khunti, die Mutter der Pandawa.

Drupadi, Ehefrau aller Pandawa, Frauen von Bhima: Nagagini, Tochter von Antaboga, und Arimbi, Königin des Riesenreiches %nggandani Bhimas Söhne: Antasena, der in der 7. Erdschicht wohnt, und Gathotkaca, der fliegen kann und gerne auf Wolken sitzt

Die Kauwara im Reiche Astina (Gegenspieler): Duryodana, König, seine Brüder Dursasana und Durmagati, die Zwillinge Citraksa und Citraksi (von 99 Brüdern). Berater und Lehrer ist Durna, der Kanzler Shakuni.

weitere Feinde: Vaka, Riese, Hidimba, Riese und König von Pringgandani, Cakil, böser und eitler Dämon, seine Freunde Terong, Punuk, Rambutgeni und Bendono,

Panakawan = lustige Figuren: Semar, der eigentlich im Himmel zu Hause ist und dort Ismaya heißt, aber auf der Erde lebt. Gareng, Petrus und Bagong sind seine Söhne. Cangik und ihre dicke Tochter Limbuk.

Götter: Guru, Vorstand, Yamadipatih, Gott des Todes, Indra, Gott des Regens, Wishnu, Erhalter der Welt, Surya, Gott der Sonne, Kamajaya und Kamarateh, Götterpaar der Liebe, Antaboga, Herr der Schlangen, Dewa Ruci, Bhimas anderee Ich, Cingkarabala und Balaupata, Wächter des Himmels

Die lange Schattenspielnacht
im Marionetten-Theater

Samstag, den 14. Juli 2001, 19.00 Uhr

P andu ist der König von Astina. Seine Brüder sind der blinde Dhritarastra und der hinkende Widura. Mit Khunti hat Pandu drei Söhne: Yudhisthira, Bhima und Arjuna. Mit seiner zweiten Frau Madrim hat er die Zwillinge Nakula und Sadewa. Nach einem Fluch zieht sich Pandu in den Wald zurück und stirbt dort in den Armen von Madrim. Sein blinder Bruder Dhritarastra übernimmt die Regierung in Astina. Dhritarastra hat 99 Söhne (die Kauwaras) und eine Tochter. Zwischen den Vetter gibt es immer Streit, vor allem Bhima und der älteste Kauwara, Duryodana, werden Feinde.

K hunti sucht Semar und seine beiden Söhnen Gareng und Petruk (Panakawan, lustige Personen) auf. Nach vielen lästerlichen und frechen Bemerkungen über die Liebesfähigkeit von Khunti wird ihr geraten Durna als Lehrer für ihre fünf Söhne, die Pandawas, und die 99 Söhne des Dhritarastra, die Kauwaras, zu bestellen. Bhima und Duryodana werden mit der Keule unterrichtet Arjuna mit dem Bogen und anderen Waffen. Auf einem Turnier zeigen Bhima und Duryodana ihre Geschicklichkeit mit der Keule.

B hima wird nach einem Mordversuch von Duryodana durch den Schlangengott Antaboga gerettet. Bhima verliebt sich in dessen Tochter Nagagini. Ihr gemeinsamer Sohn ist Antasena. Nur knapp ergehen die Pandawas mit Hilfe Antabogas und Antasenas einem zweiten Mordanschlag und flüchten. Im Hause eines Brahmanen, der ihnen Zufluch gewährt, erfährt Khunti, die ihre Söhne immer begleitet, daß ein Riese namens Vaka die Stadt tyrannisiert. Als das Los auf den Brahmanen fällt, sich dem Riesen zu opfern, sendet Khunti nach kurzer Diskussion Bhima zur Rettung der Stadt. Dieser besiegt den Riesen und die Stadt ist befreit.

PAUSE

A rimbi, eine Riesin, die sich in Bhima verliebt hat, warnt ihn vor ihrem menschenfressenden Bruder Hidimba. Bhima erschlägt den Riesen und nimmt Arimbi zur Frau. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, Gathotkaca. Bei der Geburt von Arimbis und Bhimas Sohn Gathotkaca ergeben sich Schwierigkeiten, denn die Nabelschnur läßt sich nicht durchtrennen. Die Götter helfen wollen aber das Kind gegen den Riesen Nagapercona, der den Himmel angreift, einsetzen.D ie Götter werfen es in den Vulkan Candradimuka, wo das Kind zum Manne "gekocht " wird und dann den Riesen besiegt. Gegen seine innere Hitze haben ihm die Götter das Hemd Antaskusumah geschenkt.

G athotkaca verliebt sich in die Tochter Arjunas Pregiwa. Eine etwas seltsame Brautwerbung, die mit einer Bauchlandung beginnt und die die beiden Dienerinnen Cangik und Limbuk (Panakawan, lustige Personen) die Männer bewerten läßt, endet mit Erfolg. Gathotkaca wird König des Riesenreiches Pringgandani.

D ie Götter wollen das Hemd Antakusumah wieder haben, um es dem Vulkan zu opfern, das bedeutet Gathotkacas Tod. Bhima ist erbost und greift die Götter an, aber Semar tritt als Ismaya zwischen Götter und Menschen, rettet so das Leben von Bhima und den Frieden zwischen Göttern und Menschen.

PAUSE

A uf seiner Reise in die Südsee, um für seinen Lehrer Durna den Trank des Lebens zu suchen, trifft Bhima Dewa Ruci, sein anderes Ich, und lernt so sich selbst zu erkennen.

Christina Reckers: Spielleitung und Musik
Peter Schneider: Texter, Spieler und Sprecher

Alle Figuren stammen von Meister Sihhanto aus Solo, Java
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